Nicaragua


Fläche: 130.688 km²
Amtssprache: Spanisch
Einwohner: 4 583 379 (38 EW/km²)
Währung: Córdoba - 1 USD = ca. 12,20 Córdobas
Hauptstadt: Managua

 

Allgemeine Informationen und Reisetipps
 

Unberührte, artenreiche Natur, authentische Kultur und kaum besuchte Touristenpfade: Es gibt sie noch, die versteckten Juwelen für Abenteurer, Naturliebhaber und Urlauber. Eines dieser Juwele ist Nicaragua. Ein Land mit einer natürlichen, intakten Landschaft und einer offenen, vibrierenden Kultur. Ein Land, dass sich durch seine Bescheidenheit und als auch seine Natürlichkeit auszeichnet.

Nicaragua ist das größte Land Zentralamerikas, hat die geringste Einwohnerdichte und eine atemberaubende Natur:

Ein Sonnenbad an den unberührten Stränden des ewig sonnigen Pazifik oder eine Bootsfahrt auf einem Fluss durch dichten Regenwald, in dem 700 Vogelarten darauf warten entdeckt zu werden. Der Nicaragua See mit 400 vulkanischen Inseln, auf denen Überreste aus präkolumbischer Zeit gefunden wurden. Leere, weiße Sandstrände an der karibischen Küste. Wanderungen durch Regen- oder Nebelwälder mit Unmengen an Orchideen, Schmetterlingen und Affen in einem der 70 Naturschutzgebiete des Landes oder Erklettern eines der 6 aktiven Vulkane. Die Liste ist schier unendlich.

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Bezaubernde Kolonialstädte mit ihrer zeitlosen Architektur oder verschlafene Bergdörfer mit einzigartigem Kunsthandwerk: Eine reiche Geschichte und vielseitige Kultur. Sei es eine Kunst- und Malschule auf einer entlegenen Insel, farbenprächtige und lebhafte Folkloretänze oder eine ungeahnte Leidenschaft für Poesie: Nicaragua ist das Land der Kunst und der Künstler. Das absolute Gegenteil aller Medien-Stereotypen. Ein ruhiges, weites und offenes Land, in dem Pferde und Ochsenkarren ein noch übliches Transportmittel sind und die Menschen freundlicher und offener als irgendwo sonst auf der Welt.

Reisetipps

Einreisebedingungen

Reisende aus europäischen Ländern, den USA und Kanada benötigen einen noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass.

Klima

Mit gut 30 ° C im Jahresdurchschnitt ist Nicaragua ein warmes Land. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 75 % und es gibt Regen- und Trockenzeiten. Erstere beginnt im Mai und dauert bis Mitte November, die Trockenzeit dauert von Mitte November bis April. Regenfälle sind i.d.R. kurz und setzen nachmittags ein. Die heißeste Zeit liegt zwischen Februar und Mai. Die Trockenzeit ist an der pazifischen Küste länger als an der Karibik. Beide Jahreszeiten haben Vor- und Nachteile: Für Ausflüge in die Wälder und Wildlife-Exkursionen ist die Regenzeit vorzuziehen, während Schnorchler und Sonnenanbeter besser die Trockenheit nutzen sollten.

Politisches System

Eine konstitutionelle demokratische Republik mit Exekutive, Legislative und Judikative. Der Präsident wird für sechs Jahre vom Volk gewählt. Eine Wiederwahl ist nicht möglich.

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Wirtschaft

Vor 1978 war Nicaragua das wohlhabendste Land Zentralamerikas. Der wichtigste Zweig war die Landwirtschaft, insbesondere die Rinderzucht. Durch die Revolution 1978-79, das Wirtschaftsembargo der USA in den 80ern und eine schlechte Wirtschaftspolitik während dieser Zeit ist Nicaragua heute nicht nur das ärmste Land Zentralamerikas, sondern auch das ärmste spanischsprachige Land der Welt. Dank der unglaublich fruchtbaren Böden und der geringen Bevölkerung in den ländlichen Gegenden sind die Menschen zwar mit Nahrungsmitteln versorgt, doch ist der Standard von Gesundheits- und Bildungswesen niedrig. Touristen und Reisende suchen i.d.R. die gut ausgestatteten Privatkliniken im Land auf.

Bevölkerung

Nicaragua hat 4,5 Mio. Einwohner. Die meisten sind Mestizen, einige wenige indianischer oder euorpäischer Abstammung. Amtssprache ist spanisch. Englisch wird in Hotels und Ausflugsorten zwar gesprochen, ist aber ansonsten nicht sehr verbreitet. Die meisten Nicaraguaner sind katholisch, doch sind alle westlichen Religionen vertreten.

Hauptstadt

Managua liegt am Südufer des gleichnamigen Sees und ist seit 1852 die Hauptstadt Nicaraguas. Das alte Stadtzentrum wurde 1972 von einem Erdbeben fast völlig zerstört und nie wieder richtig aufgebaut. Dieser Umstand und die immer frische Brise vom See machen Managua zur grünsten und ruhigsten Hauptstadt der Welt.

Steuern und Trinkgeld

Die Einreisegebühr nach Nicaragua beträgt 5 USD, Ausreise 25 USD. Trinkgeld bekommen Gepäck-Träger (i.d.R. 50 Cent pro Tasche) sowie die Kellner in Restaurants und Bars (10 %). Die Mehrwertsteuer in Nicaragua beträgt generell - auch in Hotels - 15 %.

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Geschäfts- und Bankzeiten

Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr. Samstags sind die meisten Geschäfte von 8.00 bis mittags geöffnet.

Währung

Córdoba (13.37 Córdobas = US $1.00 Stand Juni 2001). Die meisten Hotels und Restaurants nehmen auch USD, allerdings ist der Wechselkurs nicht sehr günstig und Wechselgeld gibt es in Córdobas. Viele Lokale akzeptieren Visa, MasterCard oder American Express. Bankautomaten sind rar und nur in Managua zu finden, ebenso werden Reiseschecks fast ausschließlich in Managua gewechselt.

Stromspannung

110 Volt, US-amerikanische Standard-Netzanschlüsse, US-amerikanisches VHS-Videosystem.


Transportwesen

Die Straßen im pazifischen Becken sind gemessen an lateinamerikanischen Standards gut und entlang des Pan-Amerikanischen Highway nach Süden absolut herausragend. Die Straßen nördlich von León und in den Bergen sind zwar geteert, jedoch nicht gut gewartet. Entlang der pazifischen Küste gibt es fast nur Schotterstraßen, Im östlichen Teil des Landes sind die Straßenverhältnisse nur mäßig. Es empfiehlt sich, in die entlegeneren Gebiete zu fliegen; Inlandsflüge sind hier preisgünstig und verlässlich. Aufgrund der vielen Seen, Flüsse, Lagunen und der beiden Ozeane bietet sich oft das Reisen zu Wasser an. Die Entfernungen von den Städten zu den Ausflugsgebieten sind oftmals gering und können in kurzer Zeit bewältigt werden. Das öffentliche Bussystem ist gut, doch sind die Busse oftmals überfüllt. Mietwagen werden jedoch angeboten und Taxifahren ist preiswert.

Sicherheit

Nicaragua hat die niedrigste Kriminalistätsrate Zentralamerikas. Die Kämpfe zwischen Kontras und der Regierung endeten 1990, die Revolution ist längst vorbei. In den vergangenen 8 Jahren gab es keine Übergriffe gegen Touristen. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen sollten dennoch eingehalten und die ärmsten Viertel Managuas des nachts vermieden werden.

Quelle und weitere Informationen:


TOURS NICARAGUA
Avenida Bolívar frente al Costado Oeste Del Hotel Intercontinental Managua Managua, Nicaragua
Tel: +(505) 228.7063 Tel: +(505) 228.7064 Fax: +(505) 228.7064
Web site: www.toursnicaragua.com

Weitere Informationen bietet auch die Website des Tourismusministeriums unter: www.intertur.gob.ni


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